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    Carla Zaccagnini bei der Arbeit an „Impossible but Necessary: Après-coup“, Berlin, 2013

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    Carla Zaccagnini, „Impossible but Necessary: Après-coup“, 2010, Frottage, Bleistift auf Papier (Detail)

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    Carla Zaccagnini, Se essa rua fosse minha (If this street was mine), 2009. Partizipatives Installationsprojekt in verschiedenen Städten (hier Buenos Aires). Vorschlag für Textänderungen von Straßenschildern durch Abdecken von Buchstaben; Handlungsanweisungen werden auf die Wand gemalt, rechteckige Aufkleber in verschiedenen Größen und Farben werden verteilt.

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    Carla Zaccagnini, Alfabeto fonético (Phonetic alphabet), 2009. (with the help of Akio Aoki, Amilcar Packer, Birger Lipinski, Geir Haraldseth, Katharina Schlieben, Laercio Redondo, Lucas Lenglet, Olivia Plender, Raghavendra Rao, Runo Lagomarsino, Santiago Garcia Navarro, Sophia Tabatazde, Tatiana Larkina, Tove Storch and Unnar Örn) Entwicklung und Installation eines phonetischen Alphabets mit Wörtern, die dieselbe Bedeutung in verschiedenen Sprachen haben. Hier: Alfabeto Fonético Aplicado II: They paved a Panamericana and all I can see is the Darien Gap, 2010, eloxiertes Aluminium, 56 Tafeln, je 20 x 60cm, Installationsansicht für die Ausstellung Avenue of the Americas, LentSpace, New York

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    Carla Zaccagnini, Sobre um mesmo campo (On a same field), 2011 (Detail) Klassifizierung figurativer Elemente auf Nationalflaggen: Monde, Sonnen, Sterne, Sternbilder, Karten, Schiffe, Gebäude, Bäume, Vögel, Säugetiere und Drachen, Waffen, Schilder, Kronen. 13 Elemente, Laserschnitt auf Papier

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Carla Zaccagnini 2013/14

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Über Carla
Ausstellung
Katalog

Die Arbeitsweise der argentinischen Künstlerin Carla Zaccagnini (geboren 1973 in Buenos Aires, lebt und arbeitet in São Paulo und Malmö) ist von einer großen Bandbreite künstlerischer Medien und Strategien geprägt, die sie projektspezifisch einsetzt. Die systematische Auseinandersetzung mit verbaler und visueller Kommunikation und die spielerische Umwandlung in neue Zusammenhänge und Bedeutungen ziehen sich leitmotivisch durch ihre Arbeit. In ihrer Ausstellung im Künstlerhaus Bethanien zeigt Zaccagnini Zeichnungen der Serie: „Impossible but Necessary: Après-coup“, die sie in der Anlage des Sowjetischen Ehrenmals in Berlin-Treptow anfertigte. Ihr Interesse galt Reliefs mit Kriegsillustrationen und Darstellungen von Explosionen – Momente, in denen Material seine Form verliert und die die Künstlerin als Abstraktionspunkte im Erzählverlauf versteht. Zaccagninis ‚Frottagen’ entstanden durch das Abnehmen der Konturen mit Papier und Kohle; die Motive zeigen sich als abstrakte Formen und vollständig aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöst.

Ausbildung/ausgewählte Stipendien

2012 pArtage, Flic en Flac, Mauritius
2011 Beta Local, San Juan, Puerto Rico
2007 IAPSIS, Stockholm
2001–2004 Poéticas Visuais, Escola de Comunicação e Artes USP (Master)

Ausgewählte Einzelausstellungen

2013 Pelas bordas, Galeria Vermelho, São Paulo
2011 Plano de falla, Ignácio Liprandi Arte Contemporâneo, Buenos Aires

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2014 8. Berlin Biennale, Berlin
2013 In Lines and Realignments, Simon Lee Gallery, London/Hongkong
2012 Bénin Biennale, Cotonou
2012 Shanghai Biennale, City Pavilions, Shanghai
2011 Um outro lugar, MAM, São Paulo

Ausstellung im Künstlerhaus Bethanien:

Carla Zaccagnini – "Impossible but Necessary"

7. März bis 30. März 2014
Eröffnung 06. März 2014, 19.00 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (portugiesisch/spanisch/englisch):

Carla Zaccagnini – The Madman Sees What He Sees, mit Essays von Teresa Riccardi und Kiki Mazzucchelli, hrsg. von Nicola Müllerschön und Christoph Tannert, Dortmund: Kettler, 2014.