•  Abb.1_Heidelandschaft_Foto_Pia_Puljanic.jpg

    Heidelandschaft auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz

  •  Abb.2_Nachtfalle_Foto_Enver_Hirsch.jpg

    Lichtfalle für die Kartierung von Nachtfaltern

  •  Abb.3_Gruenbruecke_Foto_Holger_Stich.jpg

    Eine Grünbrücke verbindet Naturgebiete miteinander

  •  Abb.4_Suesswasserqualle_Foto_Enver_Hirsch.jpg

    Süßwasserqualle (Craspedacusta sowerbii)

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Hauptveranstaltung 2016

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NATURRÄUME VERBINDEN

Der 18. GEO-Tag der Artenvielfalt stand unter dem Motto „Biotopverbund“ und fand in der Wahner Heide im Naturraum Bergische Heideterrasse zwischen der Ruhr im Norden und der Sieg im Süden statt. Dieses Gebiet zeigt, dass die Wiedervernetzung von Lebensräumen und der Erhalt von Freiraumkorridoren zwischen Schutzgebieten eine der dringlichsten Aufgaben ist, um den Schwund von biologischer Vielfalt aufzuhalten. 

In der 24-stündigen Naturinventur erfassten Zoologen und Botaniker die im Untersuchungsgebiet lebenden Tiere und Pflanzen. Die Entdeckung zweier neuer Orchideen-Arten für das Gebiet sorgte für eine Überraschung: Die Honigorchis (Herminium monorchis), auch Feenstendel genannt, galt in der Region als ausgestorben und ist auf der Roten Liste Nordrhein-Westfalen als stark gefährdet eingestuft. Das Torf-Glanzkraut (Liparis loeselii), das ebenfalls in der Region als ausgestorben galt, konnte wieder nachgewiesen werden. Ein weiterer Neufund für die Wahner Heide ist die Süßwasserqualle (Craspedacusta sowerbii).