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Botanischer Garten Frankfurt

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Gemeinsam mit dem Botanischen Garten Frankfurt setzt sich die KfW Stiftung für den Erhalt gefährdeter einheimischer Wildpflanzen in Hessen ein. In diesem Projekt werden auf dem Gelände des Botanischen Gartens 15 Samenpflanzen, wie das Sand-Zwerggras oder die Wiesen-Schwertlilie vermehrt. Anschließend werden sie in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und Naturschutzverbänden an ihrem natürlichen Standort wieder ausgewildert. 

Ziel ist es, den Gefährdungsgrad dieser Pflanzen zu reduzieren, da diese momentan auf der Roten Liste der gefährdeten Arten stehen. Auf Grund des Verbreitungsbildes in Deutschland trägt das Land Hessen für sie eine besondere Verantwortung. Zudem leistet das Projekt einen Beitrag zur globalen Strategie zum Schutz der Pflanzen (Global Strategy for Plant Conservation, GSPC). Diese Strategie ist ein Programm im Rahmen der Convention on Biological Diversity, einem völkerrechtlichen Vertrag, dem die Bundesrepublik Deutschland beigetreten ist und damit entsprechende völkerrechtliche Verpflichtungen zum Schutz von Pflanzen übernommen hat.