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    Elizabeth Kobusinge Karamagi

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    Fadzai Veronica Muchemwa

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    Georgina Maxim vor ihren Kunstwerken

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    Textilarbeit von Georgina Maxim

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    Panel Discussion organisiert von Fadzai Veronica Muchemwa

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    Druck von Elizabeth Kobusinge Karamagi

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    Schreibworkshop organisiert von Fadzai Veronica Muchemwa

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    Papierarbeiten von Elizabeth Kobusinge Karamagi

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Stipendiat*innen 2019/20

2019/20

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Georgina Maxim
Elizabeth Kobusinge Karamagi
Fadzai Veronica Muchemwa

Georgina Maxim arbeitet als Künstlerin und Kuratorin mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung im Kunstmanagement und Kuratieren. Vom 2. Februar 2020 bis zum 29. April 2020 hat sie im Rahmen des Programms Art Connection Africa eine dreimonatige Residenz in dem Atelierhaus The Bag Factory, Johannesburg, absolviert.

Zusammen mit Misheck Masamvu gründete Maxim 2012 Village Unhu, ein Künstlerkollektiv, das Atelierräume, Ausstellungen, Workshops und Aufenthaltsprogramme für junge und professionelle Künstler anbietet. 

Als Künstlerin kombiniert Maxim in ihren Arbeiten Weberei, Stickereien und die Verwendung von gefundenen Textilien und schafft Objekte, die sich jedweder Definition entziehen. Sie beschreibt ihre künstlerische Arbeit als „the memory of“ ("die Erinnerung an"). Maxim war für den Henrike-Grohs-Preis (Goethe-Institut, Abidjan) 2018 nominiert, hat umfangreich ausgestellt, wobei Werke international und regional gesammelt wurden, und wird derzeit von der Sulger-Beul Gallery in London vertreten. Zuletzt wurde sie eingeladen, den Simbabwe-Pavillon auf der 58. La Biennale di Venezia 2019, Italien, zu bespielen.

Am 25. April wird Georgina Maxim an einem virtuellen Tag der offenen Ateliers von The Bag Factory teilnehmen. Weiterhin wird die von ihr organisierte Podiumsdiskussion mit den Künstler*innen Andreas Andersson (Schweden) und Erla Haraldsdóttir (Island) digital online stattfinden. 

 

Video by Bag Factory, Johannesburg

Elizabeth Kobusinge Karamagi ist eine autodidaktische Künstlerin aus Kampala, Uganda. Vom 2. September 2019 bis zum 30. November 2019 hat sie im Rahmen des Programms Art Connection Africa eine dreimonatige Residenz in dem Atelierhaus The Bag Factory, Johannesburg, absolviert. 

In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sich Karamagi mit dem Ausdruck des inneren Gemütszustands. Anhand verschiedener Medien untersucht sie ihre eigenen Erfahrungen mit Angstzuständen und Depression. Sie erforscht die psychische Gesundheit am Beispiel der Innenwelten von Frauen und setzt seit 2016 Kunst als Bewältigungsstrategie ein.

Sie kombiniert Farben, Tinte und Stoff auf Papier und Leinwand, um Stimmung, Emotion und wahrgenommenes Temperament einzufangen. Während ihres Aufenthaltes in The Bag Factory hat Karamagi in dem lokalen Druckerei-Studio „Artist Proof Studio“ mit verschiedenen Drucktechniken auf händisch hergestelltem Papier experimentiert. Ihre Arbeiten hat sie bei einem Tag der offenen Ateliers einem breiteren Publikum präsentiert.

Fadzai Veronica Muchemwa ist eine in Harare tätige Wissenschaftlerin, Schriftstellerin und Kuratorin. Derzeit ist sie Kuratorin für Bildung und öffentliche Programmplanung an der Nationalgalerie von Simbabwe in Harare. Vom 2. September 2019 bis zum 30. November 2019 hat sie im Rahmen des Programms Art Connection Africa eine dreimonatige Residenz in dem Atelierhaus The Bag Factory, Johannesburg, absolviert. 

Muchemwas Interesse gilt der Geschichte und dem kollektiven Gedächtnis des afrikanischen Geschichtenerzählens, Gender und Sexualität in der bildenden Kunst, Konzeptkunst, Performance, neue Zusammenschlüsse des Protests und der Transgression, Stadtgeschichten, Topographien der Wissensproduktion und Orten der Veränderung. Weiterhin beschäftigt sie sich in ihrer Praxis mit der Diaspora, wie diese das soziale Gefüge des Kontinents prägt und inwiefern der globale Norden Trends in Afrika beeinflusst hat. Als aufstrebende Kuratorin hat sie bereits an verschiedenen, internationalen Projekten mitgearbeitet, unter anderem dem Simbabwe-Pavillon auf der 56. Biennale in Venedig 2015.

Während ihres Aufenthaltes in Johannesburg veranstaltete Muchemwa einen Schreibworkshop mit fünf weiteren Kulturschaffenden. Sie veröffentlichte außerdem die Publikation Curating Johannesburg: rest.less, under siege/in transition mit Texten der Teilnehmer*innensowie Interviews, die Muchemwa mit in Johannesburg lebenden Künstler*innen führte. Ihren Aufenthalt in Johannesburg beendete sie mit der öffentlichen Präsentation der Publikation und einer Podiumsdiskussion mit dem Titel The Violence of an Anxious Mind.

Panel Discussion: The Violence of an Anxious Mind | 27 Nov 2019 | Bag Factory, Johannesburg

filmed and edited by Olivia Botha

Daniela Leykam
Programmleiterin Kunst & Kultur