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    Sabina Hyoju Ahn "Parasitic Signals"

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    Angela Anderson "Gas Flares"

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    Clara Jo "Rhino Head"

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    Joana Quiroga "Projektfoto"

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    Installationsansicht Ana María Gómez López und Joana Quiroga "Epistemological Assets", 2021

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    Installationsansicht Angela Anderson "Material Interventions into Immaterial Landscapes", 2021

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    Installationsansicht Maxwell Mutanda "Deliverance", 2021

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    Ana María Gómez López und Joana Quiroga "Epistemological Capital", Museu de Paleontologia Plácido Cidade Nuvens

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    Grayson Earle "Entropy"

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Ausstellung

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Die Ausstellung „Mutations // Mutationen“ ist der Höhepunkt des gleichnamigen neunmonatigen Residenzprogramms der Akademie Schloss Solitude. Die Ausstellung zeigt das kollektive Wissen, das die sieben internationalen Künstler*innen und kreativen Denker*innen seit Oktober 2020 vor Ort und digital entwickelt haben. Die Struktur des Residenzprogramms „Mutationen“ ist einzigartig. Sie fördert die kollektive und kollaborative Arbeit, Forschung und Untersuchung eines bestimmten Themas und hinterfragt damit gleichzeitig die Verteilung des generierten Wissens. Die „Mutationen“- Gruppe, die lange vor der aktuellen COVID-19-Pandemie entstanden ist, hat sich vorgenommen, den Begriff „Mutationen“ und seine vielschichtigen Auswirkungen auf gesellschaftliche, politische und wissenschaftliche Strukturen zu überdenken. Die Ausstellung ist nicht nur eine direkte Antwort auf diese globalen Entwicklungen, sondern auch auf die spezifische Diskussion der Rolle der Kunst und ihrer kulturellen Bedeutung. Jede*r der sieben Fellows betrachtet das Thema aus verschiedenen Perspektiven und bezieht sich auf sein transformatives Potenzial auf miteinander verbundenen Ebenen und Dimensionen – von der molekularen Ebene des Einzelnen bis hin zur Makroebene der Gesellschaft.

Ausstellung
18.6. - 1.8.2021
Fr - So: 13 - 18 Uhr
Akademie Schloss Solitude
Solitude 3
70197 Stuttgart

Die Ausstellung besteht aus sieben Einzelpositionen und zwei Kooperationen, die sich alle mit dem Konzept Mutationen als Prozesse mit unvorhersehbaren Ergebnissen beschäftigen: Transformation, Kontrollverlust und Irreversibilität, aber auch Diversität, Metamorphose und Hybridität. Es sind diese Unbestimmtheit und dieser assoziative Reichtum, die Mutationen unheimlich und attraktiv zugleich machen. Die Ausstellung beschäftigt sich formal und inhaltlich mit der „Mutation“ in heterogenen biologischen, politischen und technologischen Kontexten und betont zudem Aspekte des beispiellosen historischen Zeitpunkts, der diesen Begriff in den Vordergrund gerückt hat. Die unterschiedlichen Perspektiven und Ansätze innerhalb der Gruppe haben bei der Ausstellung einen hohen Stellenwert und zeigen sich in Form von installativen, ortsspezifischen und immersiven Werken aus den Bereichen Multimedia, Installation, Klang und Video. Die Werke selbst sind Interventionen, die sich über alle Disziplinen der Akademie Schloss Solitude erstrecken.

Die Ausstellung wird von einer besonderen dritten Edition des Solitude Journal begleitet. Die Fellows des Residenzprogramms „Mutationen“, die als Herausgeber*innen des Journals fungieren, boten einen Ort und Raum für verschiedene Ansätze zum Thema Mutationen. Alle eingeladenen Künstler*innen, Kollektive, Forscher*innen und kreativen Denker*innen waren angehalten, Texte und Kunstwerke beizusteuern, die die während des Programms entwickelten Gedanken erweitern und vertiefen.

Design: Stegmeyer Fischer Creative Studio

 

Daniela Leykam
Programmleitung Kunst & Kultur