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    »Love Is Reality« Fanzine | Akademie Schloss Solitude, 2018

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    »Poesy, Poetry and Praxis or Love Is Reality« by Ricardo Portilho and Daniella Domingues | Akademie Schloss Solitude, 2018

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    »Poesy, Poetry and Praxis or Love Is Reality« by Ricardo Portilho and Daniella Domingues | Akademie Schloss Solitude, 2018

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    »The Daughters Project: Oral Histories of South Asian Women Raised by Single Mothers«. Reading with Aditi Rao | Akademie Schloss Solitude, 2018

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    «Ana Wild and the techno fertility choir singing songs of the future« | Akademie Schloss Solitude, 2018

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    Digital Solitude presentation | Akademie Schloss Solitude, 2018

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    Voguing Performance and Judges' Solos »Pose for Me« by Shaka McGlotten, Georgina Philp aka Mother Leo Melody, and the House of Melody | Akademie Schloss Solitude, 2018

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    Voguing Performance and Judges' Solos »Pose for Me« by Shaka McGlotten, Georgina Philp aka Mother Leo Melody, and the House of Melody | Akademie Schloss Solitude, 2018

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    Voguing Performance and Judges' Solos »Pose for Me« by Shaka McGlotten, Georgina Philp aka Mother Leo Melody, and the House of Melody | Akademie Schloss Solitude, 2018

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    »Temple Solitude« by Ariel Schlesinger, Stephanie Choi and Masao Sato | Akademie Schloss Solitude, 2018

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Stipendiat*innen 2020/21

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Stipendiat*innen 2020/21

Angela Anderson
Sabina Hyoju Ahn
Grayson Earle
Ana María Gómez López
Clara Jo
Maxwell Mutanda
Joana Quiroga

Angela Anderson (*1976 in Marinette/USA) ist Künstlerin und Wissenschaftlerin. Sie arbeitet an den Schnittstellen von Philosophie, Ökologie, Ökonomie, Migration, Feminismus und Queer-Theorie. Im Fokus ihrer Arbeit liegen insbesondere die verheerenden Auswirkungen von Großprojekten zur Gewinnung natürlicher Ressourcen und die komplexen wirtschaftlichen, sozialen, historischen, ästhetischen und affektiven Kräfte, die in ihnen zusammenwirken. Ihre künstlerische Produktion erfolgt in Form von Mehrkanal-Video- und Toninstallationen, skulpturalen Elementen und Fotografie.

Durch das Experimentieren mit audiovisuellen Formen schafft Anderson Kartografien von multiplen Zeitlichkeiten, die sich der verflachenden Zeit des Kapitalismus widersetzen. Ihre Arbeit aktiviert verschiedene Arten des Sehens und Wahrnehmens von affektiven Beziehungen der Anerkennung und Gegenseitigkeit angesichts der multiplen, vom Menschen verursachten Krisen, die sich gegenwärtig auf der ganzen Welt abspielen.

Zu ihren aktuellen Projekten zählt die audiovisuelle Arbeit Three (or More) Ecologies: A Feminist Articulation of Eco-Intersectionality (seit 2018) und den Kurzfilm The Sea Between You and Me (2016).  Mit Angela Melitopoulos realisierte sie Unearthing Disaster (2013–2015), die Videoinstallation The Refrain (2015). Für die documenta 14 arbeitete als Co-Autorin zusammen mit Melitopoulos an Crossings (2017).

Jüngste Ausstellungen: Tallinn Photomonth Biennale/Estland (2019), Tiroler Kunstpavillon, Innsbruck/Österreich (2019), Centro Andaluz de Arte Contemporáneo, Sevilla/Spanien (2018), Holbaek Images/Dänemark (2016), Framer Framed, Amsterdam/Niederlande (2016), Thessaloniki Biennale/Griechenland (2015).
2018/2019 war sie Stipendiatin am Künstlerhaus Büchsenhausen in Innsbruck/Österreich (Fellowship-Programm für Kunst- und Theorie).
Sie ist Künstlerische Mitarbeiterin für bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel/Deutschland und Ausstellungsgestalterin für das Forum Expanded der Internationalen Filmfestspiele Berlin/Deutschland. Sie absolvierte ihren BA in Wirtschaft und Lateinamerikanischen Studien an der University of Minnesota/USA und ihren MA in Film- und Medienwissenschaften an der New School, New York/USA. Derzeit promoviert sie an der Akademie der bildenden Künste in Wien/Österreich.

Sabina Hyoju Ahn (*1984 in Seoul/Südkorea) ist Medienkünstlerin. In ihrer Forschung befasst sie sich mit der Suche nach verborgenen Regeln und Mustern in natürlichen Elementen und den vielschichtigen Beziehungen zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Lebewesen, indem sie nicht wahrnehmbare Daten in unterschiedliche Wahrnehmungserfahrungen übersetzt. Sie verwendet häufig biologische Materialien, die sie miteinander kombiniert, mit Maschinen verbindet oder transformiert. Ihre aktuelle Forschung konzentriert sich auf die physikalischen Grundlagen des menschlichen Wahrnehmungssystems und vereint postdigitale Medienkonzepte mit zeitgenössischen wissenschaftlichen und künstlerischen Forschungsmethoden.

Sie studierte Computational Arts am Goldsmiths, University of London/Großbritannien (MA, 2015), und ArtScience am Royal Conservatoire und der Royal Academy of Art, Den Hague/Niederlande (MA, 2017). 

Ihre Arbeiten wurden in Südkorea und Europa ausgestellt: transmediale, Berlin/Deutschland (2016/17), Mediamatic »Biotalk«, Amsterdam/Niederlande (2017), Athens Digital Arts Festival/Griechenland (2017), Art Center Nabi, Seoul (2018), ACT Festival, Gwangju/Südkorea (2017/2019), V2_Lab for the Unstable Media, Rotterdam/Niederlande (2018), TADAEX Festival, Tehran/Iran (2018), WRO Media Art Biennale, Breslau/Polen (2019), u. a. 2018 war sie Artist-in-Residence an der Cité Internationale des Arts, Paris/Frankreich, unterstützt von der Gana Foundation for Arts and Culture, Seoul. 2017 wurde ihr auf der NIME-Konferenz (Conference on New Interfaces for Musical Expression) in Kopenhagen/Dänemark der Award Best Sound Performance from NIME verliehen.

Grayson Earle (*1987 in Kalifornien, USA) ist Medienkünstler und lebt und arbeitet in Brooklyn, New York/USA. Seinen BA in Film and Media Studies absolvierte er an der University of California in Irvine/USA (2009) und seinen MFA in Integrated Media Arts am Hunter College in New York (2013). Er unterrichtete am Hunter College, an der New School in New York sowie am Oberlin College/USA. 2019 war er Artist-in-Residence bei Pioneer Works in New York.

Sein vielbeachtetes Projekt Bail Bloc (2017) wurde im MoMA PS1, im Whitney Museum of American Art, New York, in der Kate Vass Galerie, Zürich/Schweiz, und bei Radical Networks, Berlin/Deutschland, gezeigt. Bail Bloc ist ein dezentralisiertes Softwareprojekt, das freie Rechenkapazitäten von Laptops oder Desktop-Computern nutzt, um Kryptowährung zu schürfen. Das eingenommene Geld wird für Kautionen eingesetzt, um Menschen mit niedrigem Einkommen in New York zu helfen, aus dem Gefängnis freizukommen.

Für Bail Bloc erhielt er 2018 den mit 5.000 US-Dollars dotierten und mit einer Ausstellung im Knockdown Center in New York verbundenen Ethereal Arts Grant. Sein experimentelles Spiel WURM: Escape from a Dying Star wurde mit dem Jury Selection Award des Japan Media Arts Festival in Tokio/Japan (2016) ausgezeichnet.

Er ist Mitglied des New Yorker Künstler*innenkollektivs The Illuminator, das aus der Protestbewegung Occupy Wall Street hervorgegangen ist. Die Gruppe hat Hunderte Guerilla-Videoprojektionen in den USA, Kanada, Europa und Südamerika realisiert.

Ana María Gómez López (*1981 in Kolumbien) schafft dauerhafte und körperbezogene Arbeiten, die im Selbstversuch und in der wissenschaftsgeschichtlichen Archivrecherche verankert sind. Ihre Werke wurden unter anderem im Rijksmuseum Boerhaave, Leiden/Niederlande (2018), im Fonds d’Art Contemporain, Genf/Schweiz (2017), im Universiteitsmuseum Utrecht/Niederlande (2017), und im deCordova Sculpture Park and Museum, Lincoln/USA (2014), gezeigt.

2015 wurde sie mit dem Premio Nacional de Artesder Universidad de Antioquia, Medellín/Kolumbien, ausgezeichnet. Sie war Artist-in-Residence an der Osler Library for History of Medicine der McGill University, Montreal/Kanada (2020), der Eskenazi School of Art, Architecture and Design an der Indiana University Bloomington/USA (2020), der Cité Internationale des Arts, Paris/Frankreich (2019), der Rijksakademie van Beeldende Kunsten, Amsterdam/Niederlande (2017/18), und der Skowhegan School of Painting and Sculpture, Madison/USA (2015). Sie war Stipendiatin des Netherlands Institute for Advanced Study in the Humanities and Social Sciences, Amsterdam (2019), des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte, Berlin/Deutschland (2016), und der Beinecke Rare Book and Manuscripts Library, New Haven/USA (2013).

Clara Jo (*1986 in den USA) lebt und arbeitet als Künstlerin in Berlin/Deutschland. Sie studierte Fotografie (BA, 2008)  am Bard College, New York/USA, und war Meisterschülerin im Bereich Bildende Kunst (2013) am Institut für Raumexperimente der Universität der Künste Berlin.

Ihre Arbeiten waren unter anderem in der Royal Academy of Arts, London/Großbritannien, im Institute of Contemporary Arts, London, in der Alliance Ethio-Française d’Addis-Abeba/Äthiopien sowie in Berlin im Arsenal – Institut für Film und Videokunst, im Hamburger Bahnhof, in der Neuen Nationalgalerie, im Museum für Fotografie, bei Savvy Contemporary und in der Akademie der Künste zu sehen.

Sie war Stipendiatin der King’s Artists Residency des King’s College London (2020) und der Cité Internationale des Arts in Paris/Frankreich (2019), gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa in Berlin. 2018 erhielt sie ein Smithsonian Artist Research Fellowship.

Maxwell Mutanda (*1983 in Harare/Simbabwe) ist multidisziplinärer Forscher, bildender Künstler und Designer. Er verbindet akribisch-detaillierte Collagen und architektonische Praxis, um nachhaltiges partizipatorisches Design zu schaffen. Er ist Mitbegründer des Designforschungsbüros Studio [D] Tale, das sich disziplinenübergreifend mit sozialen und ökologischen Fragen befasst, darunter Architektur, städtischer Nahverkehr, Migration und Produktinnovation.

Er war Stipendiat der IdeasCity New Orleans/USA, einer Initiative des New Museum in New York/USA (2019), sowie der Residenzprogramme Africa’sOut!, Denniston Hill, New York (2018), und ColabNowNow des British Council, Maputo/Mosambik (2018). Sein Studium der Architektur absolvierte er an der Bartlett School of Architecture, University College London/Großbritannien. 2020 erhielt er das MSc Sustainable Urban Development Sheehan Stipendium der University of Oxford/Großbritannien.

Seine Arbeiten wurden unter anderem im Louisiana Museum of Modern Art in Kopenhagen/Dänemark (2015) und im Arc en Rêve Centre d’Architecture in Bordeaux/Frankreich (2015) ausgestellt. Darüber hinaus war Studio [D] Tale auf der Oslo Architecture Triennale/Norwegen (2019), der Architekturbiennale in Venedig/Italien (2016/2014), der Chicago Architecture Biennial/USA (2015) und auf dem London Design Festival (2015) vertreten.

Er war Gastdozent und Gastkritiker an der University of Cape Town, Kapstadt/Südafrika, und an der University of Johannesburg/Südafrika (2016/2017).

Joana Quirogas (*1982 in Vitória/Brasilien) Arbeit ist dem täglichen Leben und seiner philosophischen Tiefe gewidmet. Gegenwärtig beschäftigt sie sich vor allem mit der Frage, wie anhand des Nahrungsmittels Brot über soziale Ungleichheit nachgedacht werden kann, wobei insbesondere die sozialen Ursachen und der Kampf für Bürgerrechte im Fokus ihrer Auseinandersetzung stehen. 2010 schloss sie ihr Studium mit einem MA in Philosophie an der Federal University of Espírito Santo in Vitória ab. Für diese Zeit erhielt sie das FAPESP-Stipendium.

Zu ihren Projekten zählen Fermento: do ar ao seu redor, Galeria Homero Massena, Vitória (2016), Half Fed, Academy of Arts, Novi Sad/Serbien (2019), Quebra-cabeça. Textos de Filosofia, Buchprojekt gemeinsam mit Bernardo Boelsums (2008), sowie Veröffentlichungen von Artikeln zu Urban Art und anderen Themen.

Von 2018 bis 2019 war sie Artist-in-Residence an der Academy of Arts in Novi Sad im Rahmen des Programms Artist Menu. Darüber hinaus nahm sie an weiteren Residenzprogrammen und Ausstellungen in Italien, Bosnien-Herzegowina, Mexiko, Serbien und Deutschland teil. Gemeinsam mit dem Künstler Fredone Fone ist sie Teil des Künstler*innen duos Pêndulo.