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    Im Freigelände des Botanischen Gartens wird ein Schautisch eingerichtet, um Besuchern die Varianten von Dachbegrünungen zu präsentieren.

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    Die bislang oft praktizierte Begrünung mit Fetthennen ("Sedum-Dach") ist artenarm und wenig attraktiv, sowohl für Insekten als auch für das Auge.

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    Mit Hilfe von Strukturen und geeigneten Pflanzenarten lässt sich die ökologische Wertigkeit verbessern.

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    Der direkte Vergleich der Varianten ist optisch eindrucksvoll.

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    Wobei die Variante des botanischen Garten die ökologisch Beste ist.

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Lebendige Dächer – artenreich und vielfältig

2020

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Dachbegrünungen bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum und schaffen ökologisch wertvolle Biotope im urbanen Raum. Das Potenzial für den Natur- und Artenschutz ist jedoch noch nicht ausgeschöpft. Viele der derzeit vorhandenen Dachbegrünungen werden bisher nicht zur Förderung der Artenvielfalt angelegt. Stattdessen werden sie artenarm und mit Zuchtsorten bepflanzt. Dies führt zu einer geringen ökologischen Wertigkeit.

Ziel des Projektes ist es Dachflächen im Rhein-Main-Gebiet zwischen 2019 und 2023 für die heimische Biodiversität besser zu Nutzen. Das Rhein-Main-Gebiet mit der Stadt Frankfurt a. M. und Umlandgemeinden, weist bereits zahlreiche Dachbegrünungen auf. Die Region ist eine bedeutende Wachstumsregion, in der alle Potenziale zur Förderung und Erhaltung der Biodiversität ausgeschöpft werden sollten.

Durch modellhafte Aufwertungsmaßnahmen, der Suche nach geeigneten Wildpflanzen und der Erprobung von gebietseigenen Wildpflanzen soll die urbane Biodiversität auf Dachflächen in dieser Region gesteigert werden. Es besteht die Möglichkeit, artenreich und vielfältig gestaltete Dachflächen im Rahmen der Ausgleichsregelung zur Kompensation von Bebauungsmaßnahmen zu nutzen und so zur Minderung städtischer Aufheizung im Sommer beizutragen, Lärm zu reduzieren, die Luftqualität zu verbessern und auch Niederschlagswasser auf der Fläche zurückhalten

Zusätzlich soll die Thematik einer breiten Öffentlichkeit, Behördenmitarbeitern, Planern und Gewerbetreibenden zugänglich gemacht werden um Eigentümer von Dachflächen zu motivieren diese naturnah anzulegen oder aufzuwerten.